So entstand “ Agnes Geheimnis” Annette Hennig Autorin Blog Home Über mich Aktuelles Veranstaltungen Meine Bücher Blog Kontakt:

September 2012

Habe mich entschieden einen Roman zu schreiben. Eine Familiensaga soll es werden und natürlich soll sie ein Geheimnis bergen.   Oktober 2012 Der Prolog ist fertig. Das war wohl das Schwerste, der Anfang, dache ich. Der Prolog ist mir gut gelungen, glaubte ich. Also weiter ! November/Dezember 2012 Hui, das erste Kapitel hat es in sich. Nina ist ein glücklicher Teenager und verliebt. Ihre Oma Agnes hat ein Geheimnis, von dem Nina nichts weiß und ich kann leider nicht so schnell schreiben, wie die Ideen durch meinen Kopf schiessen. “Schreibblockade“ - was ist das ? Januar/Februar/März 2013 Viele Ideen zu Papier gebracht. Hatte eine gute Phase. Bin schon bei Kapitel 10. Jetzt sollte mal ein Testleser her. Ich kann es gar nicht erwarten ein Feedback zu bekommen. Nina ist erwachsen geworden, hat geheiratet, Kinder bekommen und einen verhängnisvollen Brief, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Und Agnes ? Oma Agnes lebt nicht mehr, hat ihr Geheimnis aber nicht mit ins Grab genommen. Nina wird es schon bald entdecken. April/Mai 2013 Der erste Testleser hat gelesen, findet die Handlung interessant, aber zeigt mir viele Fehler auf. Grammatik ? Ja, da war mal was ! Zeitformen ? Mhhhm, schon mal davon gehört ! Ohje, am besten ich höre auf ! Juni/Juli 2013 Mein Testleser hat harte Arbeit geleistet, mich verunsichert und ich überlege, ob ich weitermachen soll. Er spornt mich an und weckt meinen Ehrgeiz. Also los! Weiter gehts! Hinsetzen und Kommaregeln lernen. Zeitformen wieder ins Gedächtnis rufen und alle Kapitel überarbeiten. Oh, mein Gott - hätte ich das früher geahnt....! August/September 2013 Nun habe ich sogar meinen Testleser doch noch zufrieden gestellt. Die ersten zehn Kapitel sind fertig und mindestens drei mal überarbeitet. Er schmunzelt - “hat sich doch gelohnt. Auf dem Weg vom Rohdiamanten zum Edelstein !” Oktober 2013 “Schreibblockade - wenn der Kuli bockt !” Jetzt weiss ich, was damit gemeint ist. Mein Hirn ist leer - aber sowas von...! Habe drei Wochen keinen vernünftigen Satz mehr zu Papier gebracht. Wie gut, dass ich noch einen “Brotjob” habe. Was soll das? Irgendwann müssen die Ideen doch mal wiederkommen! November/Dezember 2013 Na bitte, geht doch. Kapitel 11 bis 15 fertig. Nina hat einen neuen Anfang gewagt, Omas Geheimnis entdeckt und ist verzweifelt. Jetzt ist wieder mein Testleser dran. Oh bitte, nicht vor Weihnachten zurückbringen. Ich möchte gern ein ruhiges, friedvolles Fest verleben. Januar 2014 Es läuft wieder wie am Schnürchen, Ideen sprudeln nur so aus mir heraus. Testleser hatte wenig zu bemängeln, dass beflügelt mich derart, dass ich Mitte Februar den Epilog schreibe- und “ICH HABE FERTIG !” Wie hat sich alles entwickelt ? Ist Nina wieder glücklich geworden ? Februar 2014 Denkste ! Die letzten drei Kapitel zuviel Schmalz. Wenn auch Frauenroman - trotzdem too much - so das harte Urteil meines Testlesers. Ich stelle zähneknirschend fest, er hat recht. Also wieder ran, drei Kapitel noch einmal schreiben. Ich hänge am geschriebenen Wort. Hilft alles nichts - so wird das “nüscht !” Rigeros neues Dokument öffnen und ganz neu Kapitel 23-25 schreiben. März 2014 Geschafft! Testleser zufriedengestellt. Jetzt los! Verlage anschreiben? Nein, lieber eine Agentur suchen. Mehrmals Vita, Expose und Probekapitel versandt. Die Antworten lassen auf sich warten. Ich brauche Geduld. Hatte ich noch nie ! April 2014 Immer noch warte ich. Habe angefangen Teil 2 des Romans zu schreiben. Das Warten macht mich ganz wuschig. Selbst Absagen würde ich mir inzwischen wünschen. Hauptsache es würde was passieren. Und da ! - die erste Reaktion ! “...leider müssen wir Ihnen mitteilen, ....” - ich habe keine Lust weiterzulesen, tue es aber doch. Es haut mich fast um. “Sie sind nicht prominent genug”. Prominente Namen verkaufen sich auf dem Buchmarkt besser. Das verstehe ich - aber ich bin eben Annette, die “Unbekannte”. Mai 2014 Noch 3 Absagen warte ich ab, dann verabschiede ich mich von dem Gedanken an die Zusammenarbeit mit einer Agentur. Verlage anschreiben ? Das erspare ich mir. An meinem Namen und dem Bekanntheitsgrad hat sich ja nichts geändert. Die Lösung : Ich werde Self Publisher ! Facebook ? Ja, da bin ich angemeldet, habe mich allerdings bisher kaum damit beschäftigt. Twitter ? Schon mal gehört..! Buchblog ? Was ist denn das ? Brauch ich sowas ? Ganz schön aufregend, wenn man sich neben der Schreiberei auch noch selbst vermarkten soll. Aber ich lerne jeden Tag dazu. Mein Sohn verdreht seine Augen, wenn ich wieder einmal intelligente Fragen stelle : “Wie mache ich bloß einen Screenshot? Und wozu?” Juni 2014 Finde mich langsam in den sozialen Netzwerken durch, habe meinen ersten Screenshot hinter mir und mein Mann bastelt an einer Homepage! Wer hätte das gedacht? Das Manuskript ist vom Lektorat zurück und es geht in die nächste Überarbeitungsrunde. Aber es ist nicht mehr viel. Mein Testleser hat im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Es ist geschafft: Das Buch wurde am 25. u. 26.06.14  bei KDP und Create Space veröffentlicht und ist bei Amazon erhältlich. Danke an alle, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.
Was für ein Gefühl, das eigene Buch in den Händen zu halten.
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